"Im traurigen Monat November war’s,
Die Tage wurden trueber,
Der Wind riss von den Baeumen das Laub,
Da reist ich nach Deutschland hinueber.
Und als ich an die Grenze kam,
Da fuehlt ich an die Grenze kam,
Da fuehlt ich ein staerkeres Klopfen
In meiner Brust, ich glaube sogar
Die Augen begunnen zu tropfen.
Und als ich die deutsche Sprache vernahm, Da ward mir seltsam zumute;
Ich meinte nicht anders, als ob das Herz. Recht angenehm verblute.
Ein kleines Harfenmaedchen sang. Sie sang mit wahrem Gefuehle und falscher Stimme, doch ward ich sehr Geruehret von ihrem Spiele.
Sie sang von Liebe und Liebesgram, Aufopfrung und Wiederfinden, Dort oben, in jener besseren Welt, Wo alle Leiden schwinden.
Sie sang vom irdischen Jammertal, von Freuden, die bald zerronnen, Vom Jenseits, wo die Seele schwelgt Verklaert in ew'gen Wonnen.
Sie sang das alte Entsagungslied, Das Eiapopeia vom Himmel, womit man einlullt, wenn es greint, Das Volk, den grossen Luemmel.
Ich kenne die Weise, ich kenne den Text, ich kenn auch die Herren Verfasser; Ich weiss, sie tranken heimlich Wein und predigten oeffentlich Wasser.
Ein neus Lied, ein besseres Lied. "
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